Serieller Städtebau als neue Methode der Quartiersentwicklung
Serieller Städtebau verbindet digitale Planung, industrielle Vorfertigung und integrale Quartiersentwicklung. Standardisierte Planungs- und Bauprozesse ermöglichen eine strukturierte und effiziente Umsetzung von Quartiersprojekten.
BDF URBAN überträgt diesen Ansatz auf die Entwicklung ganzer Quartiere. Gebäude, Freiräume, Infrastruktur, Energie und Mobilität werden von Beginn an gemeinsam betrachtet und geplant. Die zugrunde liegenden Prozesse und Bausteine können an unterschiedliche Standorte und Rahmenbedingungen angepasst werden. Dadurch entstehen individuelle städtebauliche Lösungen auf Basis strukturierter Planungs- und Bauprozesse.
Strukturierte Quartiersentwicklung durch seriellen Städtebau
Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wächst, gleichzeitig stehen Kommunen vor vielfältigen Anforderungen bei der Entwicklung neuer Quartiere. Lange Entwicklungszeiten, steigende Baukosten, Fachkräftemangel und komplexe Genehmigungsverfahren können die Umsetzung von Projekten erschweren.
Mit dem Bauturbo verfolgt Deutschland das Ziel, Planungs- und Genehmigungsprozesse zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Der serielle Städtebau bietet einen Ansatz für die Entwicklung und Umsetzung von Quartieren.
BDF URBAN verbindet mit seriellem Städtebau verschiedene Ansätze für die Entwicklung und Umsetzung von Quartieren. Durch integrale Planung, digitale Prozesse und serielle Vorfertigung können Planungs- und Bauprozesse strukturiert und unterschiedliche Anforderungen an Quartiere berücksichtigt werden. Der Ansatz unterstützt damit die strukturierte Entwicklung neuer Wohn- und Lebensräume.
Die Vorteile serieller Planung
Serieller Städtebau schafft neue Möglichkeiten, komplexe Quartiersentwicklungen strukturiert und planbar umzusetzen. Durch die Verbindung aus integraler Planung, digitalen Prozessen und industrieller Vorfertigung ergeben sich unterschiedliche Ansätze für Kommunen, Projektpartner und zukünftige Bewohner.
Die 7 Prinzipien des urbanen Fertigbaus
Mit den sieben Prinzipien des urbanen Fertigbaus bündeln die Unternehmen des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) zentrale Ansätze für die Entwicklung von Quartieren. Sie erweitern die Perspektive des Fertigbaus um Aspekte der integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung.
1
Vorrang der Innenentwicklung
Die Ressource Boden ist begrenzt. Wir bekennen uns dazu, vorhandene Siedlungsflächen gezielt weiterzuentwickeln und Bauland bewusst zu nutzen.
2
Nutzungsmischung und soziale Diversität
Wir erweitern das Qualitätsverständnis des Fertigbaus um städtebauliche Maßstäbe und berücksichtigen dabei unterschiedliche Lebensmodelle sowie vielfältige Nutzungen in urbanen Räumen.vorhandener Potenziale.
3
Klimaresilienz
Urbaner Fertigbau berücksichtigt unterschiedliche Anforderungen an die klimabezogene Planung von Quartieren. Dazu gehören unter anderem energetische Konzepte, die Gestaltung von Freiräumen, die Nutzung vorhandener Ressourcen sowie die Berücksichtigung von Mobilitätsangeboten.
4
Qualität des öffentlichen Raums
Wir möchten die Qualität der Freiräume stärken und mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzungen und urbane Lebensstile schaffen. Dabei berücksichtigen wir auch Aspekte der biologischen Vielfalt und der Flächennutzung.
5
Bekenntnis zu lokalen Identitäten und zur Teilhabe
Als Unternehmen des Mittelstands sind wir mit der Region verbunden. Der urbane Fertigbau möchte Siedlungsräume so gestalten, dass sie lokale Identitäten aufgreifen und Raum für unterschiedliche Formen der Teilhabe bieten.
6
Daseinsvorsorge und Bezahlbarkeit von Wohnraum
Ein Ziel: Bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum. Auch Schulen, Kindergärten, Gesundheitszentren und Pflegeimmobilien können mit seriellen Bauweisen geplant und umgesetzt werden.
7
Bekenntnis zu einer integrierten Planungskultur
Wir konzipieren unsere Produkte so, dass sie an unterschiedliche Standorte angepasst werden können und die jeweiligen bauordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Dabei berücksichtigen wir unterschiedliche Anforderungen aus Bebauungsplänen und entwickeln gemeinsam mit Kommunen umsetzungsorientierte Lösungen.